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Voll und ganz der Sicherheit verschrieben

Safety Policy (Sicherheitsrichtlinie)

Wir sind für die Sicherheit von Menschen verantwortlich. Deshalb spielt in unserer Kultur Sicherheit die Hauptrolle. Wir versuchen kontinuierlich, die Arbeitsmethoden und Managementsysteme weiter zu verbessern, um das gesamte Flugsicherungssystem so robust und störungsfrei wie möglich zu gestalten. Dieses Engagement ist in der Safety Policy festgelegt.

Weiterführende Informationen

  • Die EUROCONTROL-Sicherheitsanforderungen (EUROCONTROL Safety Regulatory Requirements, ESARR)  wurden von EUROCONTROL zur Sicherung der Luftfahrt erarbeitet. Sie gelten für alle EUROCONTROL-Mitgliedsstaaten einschliesslich der Schweiz.
  • Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (European Aviation Safety Agency, EASA)  steht im Mittelpunkt der Luftverkehrspolitik der Europäischen Union und fördert höchstmögliche gemeinsame Sicherheits- und Umweltstandards in der Zivilluftfahrt. (EASA Broschüre herunterladen)
  • Safety Bulletins (auf Englisch)

 


Safety Strategy (Sicherheitsstrategie)

Unsere Safety Strategy ermöglicht es uns, die gewünschten Sicherheitsstandards trotz rascher technologischer Fortschritte sowie politischem, umweltpolitischem und finanziellem Druck aufrechtzuerhalten.

Safety Management (Sicherheitsmanagement)

Unser Safety Management System (Sicherheitsmanagementsystem, SMS) ist ein wesentlicher Bestandteil des Managementprozesses, in dem wir potenzielle Sicherheitsrisiken (menschlich, technisch oder verfahrensbedingt) systematisch identifizieren, bewerten und angehen.

Safety Nets (Sicherheitsnetze)

Menschen machen Fehler. In der Luftfahrt werden an Bord eines Flugzeuges und am Boden verschiedene technische Systeme und Verfahren eingesetzt, um mögliche Auswirkungen menschlichen Versagens abzuschwächen. Diese „Safety Nets“ dienen dazu, die Piloten und Fluglotsen frühzeitig vor potenziellen Gefahrensituationen zu warnen.

Lernen aus der Vergangenheit: Flugunfall bei Überlingen

Am 1. Juli 2002 kollidierten im von skyguide kontrollierten süddeutschen Luftraum zwei Flugzeuge: Ein Passagierflugzeug der Bashkirian Airlines und ein Frachtflugzeug des Logistikunternehmens DHL. Der Unfall ereignete sich über dem Bodenseegebiet in der Nähe von Überlingen. Beim Unglück kamen 71 Menschen ums Leben.


Am 24. Februar 2004 wurde der Flugverkehrsleiter, der in der Unfallnacht Dienst hatte, von einem Angehörigen von Unfallopfern erstochen.


Am 19. Mai 2004 veröffentlichte die deutsche Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen (BFU) einen Abschlussbericht, der die Ursachen und Hintergründe des Unfalls im Detail aufzeigt. Er spricht auch deutlich Mängel bei der Flugsicherung an. Sämtliche Sicherheitsempfehlungen wurden umgesetzt. Zudem baute skyguide auf Grundlage weiterer interner und externer Studien ihr Sicherheitsmanagementsystem zusätzlich aus.


Am 1. Juli 2012 jährt sich der Flugunfall bei Überlingen zum zehnten mal. Dieses tragische Unglück und die nachfolgenden Ereignisse haben das Sicherheitsverständnis in der schweizerischen und internationalen Luftfahrt grundlegend verändert. Sicherheitsmanagement und -kultur von skyguide haben grosse Fortschritte gemacht und werden laufend weiter verbessert. 1400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter setzen sich täglich dafür ein, dass selbst die unscheinbarsten Probleme untersucht und behoben werden, damit sich ein solcher Unfall nicht wiederholen kann.

 

Links:


 

14.05.2012
SUST-Untersuchungsbericht zum Vorfall vom 15. März 2011 am Flughafen Zürich: Vereinfachung der Betriebsverfahren notwendig

 

10.05.2012
Jean-Yves Bonvin neuer Verwaltungsrat bei skyguide

 

04.04.2012
Geschäftsjahr 2011: Ausgezeichnete Leistung dank konsequenter Kostenkontrolle, Mehreinnahmen und operationellen Verbesserungen

 

23.05.12
Fluglotse@work Infonight 23.05. skyguide Zürich

 

23.05.12
Job info, skyguide Genève (complet)

 

06.06.12
Job info, skyguide Genève