Die wichtigsten Fachbegriffe auf dem Skyguide Internet.
Sicherheitsanalyse, die belegen muss, dass ein System den Sicherheitsanforderungen genügt.
Systeme, die die vom Radar erfassten Flugspuren konstant überprüfen und sicherstellen, dass die vorgegebenen Abstandsminima zu anderen Flugzeugen, zum Boden und zu gesperrten Lufträumen respektiert und die frei gegebenen Flugrouten eingehalten werden.
Bestimmung von Position und Flugweg mit Hilfe von Satelliten. Die Satellitennavigation wird in Zukunft die Navigation mittels traditioneller Bodenanlagen wie Funkfeuer (–> VOR, DME) weitgehend ablösen. (–> EGNOS, Galileo, GLONASS, GNSS, GPS, SBAS)
Ein System, das mit Hilfe von Satelliten Korrekturdaten zu GPS oder GLONASS aussendet. Deckt grössere Regionen als GBAS ab, kann aber nur für Nichtpräzisionsanflüge verwendet werden. (–> EGNOS)
Das Sekundärradar kommuniziert im Gegensatz zum Primärradar aktiv mit dem Transponder eines erfassten Flugzeugs und kann somit zusätzliche Informationen an die Flugsicherung lieferen. Diese erscheinen als Radarlabel auf dem Radarschirm des Flugverkehrsleiters und das Bild wird nun alle vier Sekunden erneuert.
–> AMIE
–> Single European Sky
Skyguides Maxime und oberste Priorität. Alle sicherheitsrelevanten Prozesse im Flugsicherungsbetrieb und alle technischen Systeme werden durch firmeneigene und externe Risk- und Safety-Management-Experten (–> ESARR, Safety Case, QMS) ständig überwacht, geprüft und wo nötig verbessert.
–> Single European Sky ATM Research
Standardabflugstrecke. Definiert die Flugstrecke von einem Flugplatz bis zum ersten Punkt in einer Luftstrasse , die von Flugzeugen unter Instrumentenflugregeln (–> IFR) befolgt werden muss.
Skyguide verfügt über moderne Simulatoren für die Basisausbildung von Flugsicherungsangestellten (–> ANSE) und die weiterführende Radar- und Towerausbildung von angehenden Flugverkehrsleitern . Auch die Weiterbildung (neue Flugsicherungsverfahren, Änderungen der Luftraumstruktur) wird an Simulatoren getestet und trainiert.
Ein von der Europäischen Kommission ausgearbeitetes Programm zur Neustrukturierung des europäischen Luftraums, um die Sicherheit und Effizienz des Luftverkehrs zu erhöhen. Dazu sollen unter anderem funktionale Lufträume (–> Functional Airspace Block) kreiert werden. Das SES-Implementationsprogramm ist SESAR (–> Single European Sky ATM Research). Skyguide unterstützt den SES seit den Anfängen und beteiligt sich aktiv an dessen Umsetzung. (–> Grenzüberschreitende Flugsicherung)
SESAR ist das Implementationsprogramm des SES (–> Single European Sky), um das Europäische ATM-Netzwerk neu zu strukturieren und es effizienter, besser integriert, wirtschaftlicher und sicherer zu machen. Konkrete SES-Ziele sind: Eine Defragmentierung des ATM, ein Umbau des Europäische ATM-Systems, die Koordination der Pläne und Aktivitäten zwischen den verschiedenen Partnern und die Zusammenführung der nötigen Mittel. Die Entwicklungsphase ist von 2008 bis 2013 geplant, die Ausführungsphase von 2014 bis 2020.
Sion Skyguide ist für den zivilen und militärischen Flugverkehr am Regionalflughafen Sion zuständig.
skyguide
Base aérienne
Postfach 544
1951 Sion
Tel. +41 27 324 21 40
Fax +41 27 323 11 09
Schweizerische Aktiengesellschaft für zivile und militärische Flugsicherung. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Genf ist auf den Flughäfen Zürich, Genf, Bern Belp, Buochs, Grenchen, Lugano Agno, St.Gallen Altenrhein und auf den vorwiegend militärisch, bzw. zivil-militärisch genutzten Flugplätzen Alpnach, Dübendorf, Emmen, Locarno, Meiringen, Payerne und Sitten tätig. Auf dem Regionalflugplatz Les Eplatures sind die lokalen Flugsicherungsdienste durch skyguide am Flugplatzbetreiber delegiert. Skyguide übt heute die Aufsicht über die Flugsicherungsdienste auf diesem Regionalfluglatz aus und verfügt über ein Weisungsrecht.
Zugeteilte Zeit, in der ein Ab- oder Anflug ausgeführt oder ein Fixpunkt (–> Waypoint Reporting Point) überflogen werden muss. Die Slot-Zuteilung ist ein Instrument, um den Verkehrsfluss zu steuern und die Pünktlichkeit zu erhöhen. (–> CFMU)
die den Pistenzustand von Flughäfen im Winter (Schnee und Eisbedeckung) angeben.
Luftfahrzeuge werden von den Flugverkehrsleitern so geleitet, dass die definierten Mindestdistanzen nicht unterschritten werden (–> AIRPROX). Der vertikale Mindestabstand zwischen zwei Luftfahrzeugen beträgt 1000 Fuss (–> Feet). Der horizontale Mindestabstand beträgt in der Schweiz im Anflug normalerweise 3 NM und im übrigen Luftraum 5 NM. (–> Nautical mile)
Von Eurocontrol eingesetzte Kommission für die Sicherheitsregulierung. Die SRC verfasst die ESARR .
Standardanflugstrecke. Definiert die Anflugverfahren abgehend von einer Luftstrasse bis zum Flughafen, die unter Instrumentenflugregeln (–>IFR) befolgt werden müssen.
Informationen und Daten, die sich auf fixe, nicht kurzfristig veränderbare Punkte auf der Erdoberfläche beziehen (z.B. Gebäude, Antennen, Pisten , An-, Abflugverfahren, Navigationsanlagen , Luftstrassen usw.). Sie werden durch Koordinaten und Karten dargestellt.
Skyguide betreibt ihr eigenes Ausbildungszentrum, wo angehende FlugverkehrsleiterInnen und Flugsicherungsfachpersonen (–> ANSE) ihre Grundausbildung erhalten. Die Ausbildung zum/r FlugverkehrsleiterIn dauert ca. 2 1/2 Jahre, die zum/r Flugsicherungsfachmann/-frau 2 Jahre. Informationen sind erhältlich auf Anfrage via recruitment(at)skyguide.ch oder auf www.skyguide.ch/training.
Kurzfristiges Konfliktwarnsystem (–> Safety Nets), das dem Flugverkehrsleiter durch akustische und/oder optische Signale auf dem Radarschirm anzeigt, wenn zwei Flugzeuge den definierten Sicherheitsabstand unterschreiten.
St.Gallen Altenrhein Skyguide ist für den zivilen Flugverkehr am Regionalflughafen St.Gallen-Altenrhein zuständig.
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119423 Altenrhein
Tel 071 858 51 67
Fax 071 858 51 50
Kontrollstreifen, der die wichtigsten Angaben (Identifikation, Kurs, Flughöhe usw.) über die Flugzeuge enthält, die sich dem Kontrollsektor eines Flugverkehrsleiters nähern. (–> Flugplan)
Die Verkehrsdienste der Flugsicherung alarmieren und unterstützen den Such- und Rettungsdienst, wenn Luftfahrzeuge Hilfe benötigen.
Dank der Digitalisierung des Flugverkehrsleiterarbeitsplatzes werden die Informationen, die früher auf Papierstrips aufgezeichnet wurden, direkt auf dem Radarbildschirm dargestellt. Dieses System ist in Genf seit 2005 erfolgreich im Betrieb.