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Sicherheit an oberster Stelle

Sicherheit an oberster Stelle

 

Sicherheit hat bei allen Aktivitäten von skyguide Priorität. Sie konnte auch 2018 auf sehr hohem Niveau gehalten werden. Die Anzahl der Unterschreitungen von Minimalabständen zwischen Flugzeugen war 2018 erneut deutlich niedriger als im Durchschnitt der letzten fünf Jahre.

 

Die Hauptziele der Sicherheitsstrategie 2013-2019 von skyguide sind die laufende Verbesserung der Sicherheitskultur des Unternehmens, die systematische Erfassung der Sicherheitsleistung und die Entwicklung eines neuen Risikomanagementsystems. Das Sicherheitsmanagement von skyguide wird jedes Jahr von der Europäischen Organisation für die Sicherung der Luftfahrt (Eurocontrol), der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) und dem Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) bewertet.

 

 

Die Sicherheitsstrategie von skyguide basiert auf vier Grundprinzipien:
■Priorität und ständige Verbesserung der Sicherheit.
■Verantwortungsbewusstsein der Mitarbeitenden.
■Risikobasierter Ansatz zur Beherrschung der Komplexität.
■Transparente interne und externe Kommunikation mit maximalem Schutz der Mitarbeitenden.

 

Skyguide unterliegt einer Reihe europäischer Sicherheitsziele. Diese müssen bis Ende 2019 erreicht werden, sind aber bereits heute vollständig erfüllt. Skyguide hat ein Forum geschaffen, in dem die Unternehmensleitung, die Gewerkschaften und Personalverbände »off the record« Ansichten austauschen können. Das daraus resultierende gegenseitige Vertrauen hat weiterhin zu konkreten Verbesserungen geführt.

 

Skyguide hat eine interne »Just Culture«-Politik formuliert (siehe Beitrag Seite 20). »Just Culture« ist eine Unternehmenskultur zur ständigen Verbesserung der Sicherheit. Sie garantiert, dass die Mitarbeitenden Vorfälle melden können, ohne Disziplinarmassnahmen befürchten zu müssen. Grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz wird jedoch explizit nicht geschützt. Auch das Meldewesen bei technischen Störungen, das 2018 aktiv propagiert wurde, zeigt positive Ergebnisse.

 

Unfälle und Zwischenfälle
Jede Verletzung – selbst die geringste – der minimalen Radarabstände zwischen zwei Flugzeugen wird automatisch erfasst. 2018 registrierte skyguide 112 solcher Verstösse unter den knapp 1,3 Millionen Flügen nach Instrumentenflugregeln. Dieses Volumen ist so gering, dass daraus keine Trends abgeleitet werden können. Wenn ein Vorfall als schwerwiegend eingestuft wird, leitet die SUST eine Untersuchung ein und erstellt einen Bericht (unter www.sust.admin.ch einsehbar). Elf solche Vorfälle wurden 2018 untersucht. Eine Untersuchung bedeutet nicht, dass die Flugsicherung bei einem Vorfall beteiligt ist oder Verantwortung dafür trägt.

 

Auch das skyguide-interne Safety Management untersucht alle Unfälle und Zwischenfälle. Ist ein Fluglotse an einem schweren Vorkommnis beteiligt, wird er fachlich unterstützt und psychologisch betreut.