Mitteilung von 17:30 Uhr
Die Experten von Skyguide haben die Ursache der technischen Störung inzwischen identifiziert. Die betroffenen Systeme funktionieren wieder normal. Skyguide hat die Kapazität im Schweizer Luftraum auf 80 Prozent erhöht. Um sicherzustellen, dass die Systeme zuverlässig laufen, behält Skyguide eine Einschränkung von 20 Prozent bei, während einer Stabilisierungsphase von 24 Stunden. Dabei handelt es sich um ein übliches Sicherheitsverfahren. Danach wird Skyguide wieder die volle Kapazität zur Verfügung stellen.
Mitteilung von 16:20 Uhr
Technische Störung bei Skyguide schränkt Kapazität im Schweizer Luftraum ein
Skyguide operiert aufgrund einer technischen Störung vorsorglich mit einer Kapazität von 50 Prozent. Starts und Landungen an den Flughäfen Zürich und Genf waren kurzzeitig unterbrochen. Diese wurden inzwischen wieder aufgenommen.
Grund für die Einschränkung ist die Störung eines Systems, das für die Flugverkehrsleitenden das Radarbild zur Überwachung des Luftverkehrs generiert. Als Vorsichtsmassnahme hat Skyguide die Kapazität im Schweizer Luftraum um 50 Prozent reduziert. Die Sicherheit im Schweizer Luftraum ist gewährleistet. Der Flugbetrieb an den Flughäfen Zürich und Genf wurde nach einer kurzen Unterbrechung wieder aufgenommen. Aufgrund der Kapazitätsreduktion sind Verspätungen möglich.
Skyguide hat einen Krisenstab einberufen und arbeitet mit Hochdruck daran, die Störung zu beheben und die Auswirkungen auf den Flugbetrieb so gering wie möglich zu halten. Derzeit liegen keine Anzeichen für einen Cyberangriff vor. Skyguide bedauert den Vorfall und entschuldigt sich bei seinen Partnern und deren Passagieren.
